Regency Garderobe einer englischen Dame in 1814

Englische Dame in voller Garderobe 1814

Englische Dame in voller Regency Garderobe 1814.

England Regency, Georg IV Kostüm Epoche. Diese Modeepoche wird of mit der englischen Autorin Jane Austen assoziiert. Charakteristisch ist die hohe Taille der Frauen wie auch der Männer Kleidung. Ihren Ursprung hat sie in der neoklassizistischen Mode des Directoire, ca. 1795 bis 1799, der französischen Revolution; bei den sogenannten Merveilleuses,  übersetzt die wunderbaren Frauen. Berühmt waren u.a. Madame Tallien, Madame Récamier und die spätere Frau Napoleons, Joséphine de Beauharnais. Als Äquivalent zur englischen Regency Mode findet sich in Frankreich zur Zeit Napoleons die Mode des Ersten Empire. In Deutschland findet sie Eingang am Ende des 18. Jhr. unter der Bezeichnung Mode des Romantizismus, Werther Mode (Das Buch: Die Leiden des jungen Werthers von Johann Wolfgang von Goethe erschien 1774 und löste eine Welle des „Sturm und Drang“, aus. Modische Kennzeichen waren, blauer Frack mit Messingknöpfen, gelbe Weste, braune Stulpenstiefel und runder Filzhut), und geht nach dem Sturz Napoleons im Jahre 1815, über in die Mode des Biedermeier.

Galerie: Blätter für Kostümkunde: historische und Volkstrachten von Franz Lipperheide, 1876-1887.

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