Früh christliche Mosaiken in it. Kirchen des 5. – 8. Jh.

Opus Alexandrinum, S. Giovanni e Paolo, La Martorana in Palermo, Santa Maria in Cosmedino, Rom. Früh christliche Mosaiken in italienischen Kirchen des frühen Mittelalters.
Opus Alexandrinum, S. Giovanni e Paolo, La Martorana in Palermo, Santa Maria in Cosmedino, Rom

TAFEL Nr. 5. – Abb. 1 zeigt einen kleinen Teil des Opus Alexandrinum, das sich in der Kirche von S. S. Giovanni e Paolo, Rom, befindet. Offensichtlich wurde es aus seiner ursprünglichen Position entfernt und in dem, was es derzeit einnimmt, wiederhergestellt, da es vollständig von modernen Fliesenarbeiten umgeben ist.

Abb. 2 ist ein sehr einfaches gängiges Muster aus der Kirche La Martorana in Palermo (Santa Maria dell’Ammiraglio).

Die Abb. 3, 4 wurden aus dem Bodenbelag von Santa Maria in Cosmedino, Rom, gezogen – ein Gebäude das von Papst Hadrian I. im Jahre 782 errichtet wurde, das im Zusammenhang mit der Geschichte des Mosaiks, eine besondere Wichtigkeit besitzt, da es ausdrücklich als Zufluchtsort für die, während der ikonoklastischen Verfolgungen unter Konstantin V. (byzantinischer Kaiser von 741 bis 775) ausgewanderten griechischen Geistlichen gilt. In Verbindung mit der Kirche stand eine Schule (die „Scuola Greca“), von der aus zweifellos die meisten der Handwerker kamen, deren Arbeiten die wichtigsten religiösen Gebäude schmückten, die im 8. und 9. Jahrhundert in der Stadt errichtet wurden.

Quelle: Specimens of the Geometrical Mosaic of the Middle Ages. With a brief historical notice of the art founded on papers read before the Royal institute of British Architects, the Royal Society of Arts and the Archæological Institute of Great Britain and Ireland by Matthew Digby Wyatt, Architect. Published 1848.

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