Bürgerliche Kopfbedeckung der Renaissance. Nürnberg um 1530.

Kopfbedeckung, Renaissance, Hut, 16. Jahrhundert
Nürnberger Kopfbedeckung des 16. Jahrhundert

Frauen Kopfbedeckung um 1530 in Nürnberg

Deutsche Tracht des höheren Bürgertums im 16. Jahrhundert

Kopfbedeckung aus der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts.

(Vermutlich Federzeichnungen eines Schülers Albrecht Dürers, aus der Universitätsbibliothek von Erlangen.)

Die Zeichnungen weisen nur eine leichte Schattierung auf und sind leicht getönt. Ohne Zweifel war es des Künstlers Absicht, diese charakteristische Kopfumhüllung der Frauen des höheren Bürgerstandes von drei verschiedenen Seiten zur Anschauung und zum vollen Verständnis zu bringen.

Der vorliegende Kopfputz war in Nürnberg unter dem Namen „Sturz“ in Gebrauch (das Kopftuch, mit besonderer Geschicklichkeit in Falten gelegt, wurde über einem Drahtgestell getragen). Aber auch hier und noch mehr in anderen Reichsstädten erscheinen derartige Kopfbedeckungen in mannigfaltiger Verschiedenheit.

Quelle: Trachten, Kunstwerke und Gerätschaften von frühen Mittelalter bis Ende des achtzehnten Jahrhunderts, nach gleichzeitigen Originalen von Dr. J. H. von Hefner-Alteneck. Verlag von Heinrich Keller. Frankfurt a. M. 1879-1889.

Ob es stets anders nur, nie besser werd' auf Erden,
Doch du, stets anders, musst auch immer besser werden.
Rückert, Weisheit des Brahmanen, Bd. VI. S. 10.

Ähnlich

Siehe auch:  Ungarische Kopf- und Haartrachten

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von Franz J. Grieshofer (Autor), Christian Brandstätter (Bearbeitung), Franz Hubmann (Bearbeitung). "Die Lederhose" läßt mit seinem volkskundlich fundierten Text, mit seinen Farbfotos und historischen Schwarzweißaufnahmen (von Oktoberfesten und Trachtenumzügen anno dazumal über lederbehoste Oberammergauer Akteure und fesche Wildschützen bis zu Hofjagden bei Kaiser Franz Josef) weder für den lederhosen-Habitue' noch für den Laien einen Wunsch offen.

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