
Zur Geschichte der Kostüme. Siebenundzwanzigster Bogen. Juden. Illustration von Andreas. Müller. Münchener Bilderbogen Nr. 566.
Jüdischer Oberpriester. Leviten.
Quelle: Münchener Bilderbogen 1848 bis 1898. Zur Geschichte der Kostüme. Herausgegeben von Braun & Schneider. Kgl. Hof-und Universitäts-Buchdruckerei von Dr. C. Wolf & Sohn in München.
Modekunde: Kleines Arbeits- und Bildbuch,
von Charlotte Lowack, Ruth Prof. Dr. Bleckwenn
Über 200 Zeichnungen. Ein Klassiker.
Nach der Bibel ist der Stamm Levi einer der Stämme Israels, der traditionell von Levi, dem Sohn Jakobs, abstammt. Die Nachkommen von Aaron, der der erste kohen gadol (Hohepriester) Israels war, wurden als die Priesterklasse, die Kohanim, bezeichnet. Der Stamm Levi hatte für die Israeliten besondere religiöse Pflichten und auch politische Verantwortung. Im Gegenzug wurde von den Stämmen im Land erwartet, dass sie den Zehnten an die Kohanim, die Priester, die im Tempel in Jerusalem arbeiteten, insbesondere den Zehnten, der als Maaser Rishon bekannt war, geben sollten. Die Leviten, die keine Kohanim waren, spielten im Tempel Musik oder dienten als Wächter.
Als Josua die Israeliten in das Land Kanaan führte, waren die Leviten der einzige israelitische Stamm, der Städte erhielt, aber nicht Grundbesitzer sein durfte, weil „der Herr, der Gott Israels, ihr Erbe ist, wie er zu ihnen gesagt hat“ (Buch Josua).
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Kohen oder cohen ist das hebräische Wort für „Priester“, das in Anlehnung an das aaronische Priestertum verwendet wird. Levitische Priester oder kohanim werden traditionell als direkt patrilineare Abstammung vom biblischen Aaron (auch Aharon), Bruder von Moses, anerkannt.
Während des Bestehens des Tempels in Jerusalem erfüllte der Kohanim die täglichen und feierlichen (Yom Tov) Pflichten der Opfergaben. Heute behalten die Kohanim einen geringeren, aber ausgeprägten Status innerhalb des rabbinischen und karaitischen Judentums und sind nach dem orthodoxen Judentum an zusätzliche Einschränkungen gebunden.
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