Luxuriöse Seidenstoffe für Gürtel der japanischen Frauen im 19. Jh.

TEXTILGEWEBE.

Seidenstoffe. Ornamentales Design aus Japan des 19. Jhs..

Die ornamentalen Künste Japans.

Modekunde, Arbeitsbuch, Bildbuch ,

Modekunde: Kleines Arbeits- und Bildbuch,

von Charlotte Lowack, Ruth Prof. Dr. Bleckwenn
Über 200 Zeichnungen. Ein Klassiker.

Die hauptsächlich aus Seide gewebten Luxusstoffe, wie sie in der vorliegenden Tafel dargestellt sind, wurden seit jeher von den höheren Orden Japans sehr geschätzt und für Kleidungsstücke, insbesondere für den Obi, den Gürtel, der von den Damen getragen wird, verwendet.

Die hier abgebildeten Stoffe zeigen zwei Arten der künstlerischen Bearbeitung; der Grund des einen ist einheitlich violett-schwarz, erzeugt durch die Seidenkette, während der Grund des anderen in verschiedenfarbigen Bändern vorliegt, die, mit Ausnahme der schwarzen, durch die Seidenfäden des Schusses erzeugt werden.

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Die schwarzen Teile des gesamten Musters sind von der Kette abgeleitet. Die Oberfläche der farbigen Muster zeigt winzige Windungen, die durch die regelmäßige Art und Weise gebildet werden, in der die Fäden von den schlanken Fäden der Kette aufgefangen werden, aber; durch die Anwendung dieser Webmethode wird nur eine sehr geringe Haltbarkeit erreicht, und der Seidenschuß zerfasert bald und löst sich vom Grund.

Fächer sind sehr beliebte Dekorationsmittel unter den japanischen Künstlern, und es ist zu beobachten, dass sie in beiden Entwürfen auf dieser Platte frei vorgestellt werden. In einem Fall bilden sie fast vollständig das Muster, während sie im anderen Fall mit sich überlappenden quadratischen und runden Medaillons assoziiert werden, die mit floralen und konventionellen Mitteln gefüllt sind. Das letztere Muster ist zu einem Drittel der tatsächlichen Größe dargestellt, das erstere zu einem Viertel.

Im Besitz von Sir Rutherford Alcock, K. C. B.

Quelle: Die ornamentalen Künste Japans von George Ashdown Audsley. Lithograf: W. Greve, Berlin. Herausgegeber: Lemercier & cie., Paris 1882.

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