Rom. Opfer und Hausgerätschaften. Kulturgeschichte der Antike.

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Rom. Opfer und Hausgeräte.

ROM. OPFER- UND HAUSGERÄTSCHAFTEN.

A, B, C. – Dreifüsse. Dieselben wurden aus Bronze, Marmor und verschiedenen Metallen angefertigt. Ursprünglich nur für Opferzwecke bestimmt, dienten sie später als Ehrengaben und gingen schliesslich als Tische in den täglichen Gebrauch über. Der in der Mitte befindliche Kessel diente ebenso wohl zur Aufnahme des Weines und des Wassers bei Opferhandlungen als bei profanen Mahlzeiten.

D. – Kleiner Bronzekasten. Wie aus dem erotischen Relief hervorgeht ein Brautgeschenk zur Aufbewahrung von Schmucksachen.

E. – Acerra. Kasten zur Aufbewahrung des Weihrauches.

F. – Turibulum. Weihrauchfass.

G. H. – Schenkkannen.

I. – Weinbehälter in Form einer Büste. Die obere Hirnschale wird abgenommen.

J, K, M, Q, R. – Schöpfkellen.

L. – Flache Schüssel mit der Widmungsinschrift: Aseptunolena Petrmaisio dono.

O, N. – Zwei etruskische Spiegel. Auf O die Aufforderung des Hermes an Paris, auf N das Parisurteil.

P. – Käfig, in welchem die Hühner für die Prophezeiungen der Auguren aufbewahrt wurden.

S. – Weihwasserwedel.

T. – Hammer.

U, X. – Messer, unseren Hack- und Tranchiermessern ähnlich.

V. – Beile von Kupfer und Bronze.

Y. – Messer, Gabeln und Bratspiesse.

Z. – Eine Art Messer, welches am Gürtel getragen wurde und vielleicht ebenso, wie der Streichstahl der heutigen Schlächter, zum Schärfen der Messer diente.

ZZ. – Silberne Löffel.

Quelle: Geschichte des Kostüms in chronologischer Entwicklung von Auguste Racinet. Bearbeitet von Adolf Rosenberg. Herausgeber: Firmin-Didot et cie. Paris, 1888.

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