Seidenteppich der polnischen Prinzessin Anna Katharina Konstanze.

Polenteppich, Persien, Antik, Persischer Seidenteppich, Gobelintechnik,
Persischer Seidenteppich in Gobelintechnik um 1640.

Persischer Seidenteppich in Gobelintechnik.

Sogenannter Polenteppich. Seidenteppiche mit stilisierten Blumenmustern in leuchtendem Farbenreichtum auf gold- und silberschimmerndem Grunde aus den herrschaftlichen Knüpfereien Isfahan und Kaschan. Charakteristische Merkmale der Polenteppiche sind Baumwollketten und Seidenflor sowie eingewirkte Gold- und Silberfäden. (Wikipedia)


Kat. Nr. 83. L. 2,50 m. Br. 1,35 m.
Besitzer: Kgl. Residenz in München.
Persien, um 1640.

Modekunde, Arbeitsbuch, Bildbuch ,

Modekunde: Kleines Arbeits- und Bildbuch,

von Charlotte Lowack, Ruth Prof. Dr. Bleckwenn
Über 200 Zeichnungen. Ein Klassiker.

Mittelfeld: Auf Goldgrund mehrfarbige Blatt- und Blütenranken. In der Mitte rechteckiges lichtgrünes Feld, in dem von Ranken umgeben ein rotes Wappenschild mit Krone darüber und weißem Adler im Innern. Auf dem Brustschild des Adlers ein blaues lilienartiges Gebilde auf gelbem Grund. Grüne Eckfelder mit roten Arabeskenranken.
Rand: Zwischen zwei schmalen Borten mit weißem und goldenem Grund Mittelbordüre mit farbigen und silbernen Blütenranken auf grauviolettem Grund.
Kette: Lichtorangegelbe Seide, dicht eingestellt.
Schuß: Mehrfarbige Seide, Seide mit Gold und Silber umwunden. Bindung: Gobelinbindung.

Das Wappen, teilweise mißverstanden, ist wahrscheinlich das der polnischen Prinzessin Anna Katharina Konstanze, einer Tochter des Königs Sigismund III. Wasa, der ersten Gemahlin des späteren pfälzischen Kurfürsten Philipp Wilhelm. Vermutlich gehörte dieser Teppich zur Ausstattung der Prinzessin, deren Vermählung am 9. Juni 1642 in Warschau stattfand.

Quelle: Die Ausstellung von Meisterwerken muhammedanischer Kunst in München von Fredrik Robert Martin, Max van Berchem, Moriz Dreger, Ernst Kuhnel, Camillo List, Severin Schroder, Friedrich Paul Theodor Sarre. Mü˜nchen: F. Bruckmann, 1910.

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