Helm und Stangenwaffen aus der zweiten Hälfte des XV. Jahrhunderts.

Helme und Stangenwaffen um 1470. Schaller, Salade. Helmbarte, Stangenbeil. Meisterwerk der Schmiedekunst.


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Waffen, Waffenkunde, Mittelalter, Hellebarde, Stangenbeil, Schaller, Salade
Waffen 1460-1500.

Waffen aus der zweiten Hälfte des XV. Jahrhunderts.

Modekunde, Arbeitsbuch, Bildbuch ,

Modekunde: Kleines Arbeits- und Bildbuch,

von Charlotte Lowack, Ruth Prof. Dr. Bleckwenn
Über 200 Zeichnungen. Ein Klassiker.

A und B Helm (Schaller, Salade) von vorn und von der Seite gesehen. Er stammt aus der einstigen markgräflich brandenburgischen Kunstsammlung zu Erlangen und befindet sich jetzt im bayerischen Nationalmuseum.

Dieses Exemplar zeichnet sich durch besondere technische Vollendung aus: der Helm gehört zu jener Gattung, die den Schlitz für die Augen nicht im Helm selbst haben, sondern bei dem derselbe durch ein Halbvisier gebildet wird, dass man über den Oberteil des Gesichtes herabzieht; auch besteht das verlängerte Nackenstück nicht, wie gewöhnlich, aus der einfachen Verlängerung des Helms, sondern aus vier einzelnen beweglichen Schienen (vier mal geschoben).

Dieser blank polierte Helm hat mehrere Löcher mit rosettenartiger Fassung zur Befestigung des Federschmuckes.

C. D und E in verschiedenen Ansichten die Kinnbedeckung (Barthaube), die auf der Brustplatte angeschraubt oder angeriegelt wurde, seinerzeit im Besitz des Herrn Georg Witternann zu Geisenheim. In ursprünglich blanker Politur ist dieselbe ein Meisterwerk der Schmiedekunst zu nennen. Während wir bisher diesen Harnischbestandteil in einfacherer Form vorführten, ist der vorliegende mit einem unterschlächtigen Halbvisier versehen, das den Unterteil des Gesichtes bis über die Nase deckt und durch den Druck auf eine Feder an der rechten Seite herabfällt, wie bei der Seitenansicht E zu ersehen.

Ähnliche Kinnbedeckungen wurden mit der Gattung des vorgenannten Helmes getragen.

F Hellebarde (Helmbarte, Stangenbeil) von charakteristischer Form. Am Beginn des Beiles ein Wappenschild mit einem Nietnagel befestigt, der auf der entgegengesetzten Seite in Form einer Rosette (hier unter H) sichtbar ist. Dem Beil gegenüber steht nicht wie gewöhnlich eine Spitze, sondern ein Hammer, dessen vierteilige Vorderseite unter G besonders dargestellt ist.

I ebenfalls eine Hellebarde, die nicht, nach der gewöhnlichen Art, in eine Spitze, sondern mit dem Ende des Beiles selbst ausläuft. Beide Stangenwaffen aus dem ehemaligen Militärzeughaus zu München, befinden sich jetzt im bayerischen Nationalmuseum.

Quelle: Waffen; ein Beitrag zur historischen Waffenkunde vom Beginn des Mittelalters bis gegen Ende des siebzehnten Jahrhunderts; von Jakob Heinrich von Hefner-Alteneck. Frankfurt am Main, H. Keller 1903.

Illustration, Ziege, Vektorgrafik,

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