Schlagwort: Spanische Kleidermode

Als Spanische Kleidermode wird die zeremonielle Mode am Ende der Renaissance in der Zeit der Gegenreform zwischen 1500 und 1540 am spanischen Habsburger Kaiserhof bezeichnet. Charakteristisch in der Männertracht ist das Wams das nach seiner Form als „Gansbauch“ bezeichnet wurde, ferner die Heerpauke, hervorgegangen aus der Pluderhose, Strumpfhosen und Schnallenschuhe. Als Kopfbedeckung wurde ein steifes Barett oder ein Hut mit Krempe getragen. Den Hals zierte eine Halskrause die aus kostbarer Spitze bestand und später immense Größen annahm und als Mühlsteinkrause bezeichnet wurde. Die Frauen trugen den Vertugade, einen Reifrock und Vorläufer der Krinoline, der später im Rokoko immense Größen im Durchmesser annahm. Leibchen, Kopfbedeckung waren im Kleiderschnitt den der Männer nachempfunden.

Elisabeth, Königin von Böhmen, genannt Winterkönigin.

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Elisabeth Stuart (19. August 1596 – 13. Februar 1662) war als Ehefrau von Friedrich V. von der Pfalz kurz Königin von Böhmen. Aufgrund der nur einen Winter dauernden Herrschaft ihres Mannes in Böhmen wird Elisabeth oft als „Winterkönigin“ bezeichnet.