Taschen vom 15. bis zum 17. Jh. Kuriertasche, Beutelchen, Zugtasche.

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Kuriertasche, Beutelchen, Zugtasche. Tasche aus Atlas graviert, Graf Ernst Ruidiger von Starhemberg, dem Verteidiger von Wien gegen die Türken.

Sammlung von Taschen vom 15. bis zum 17. Jahrhundert.

  • Nr. 1. Doppelte Tasche, die vordere aus Netzwerk, die rückwärtige aus Hanfleinen gewebt; Vexirschloss in Türmchenform aus Eisen. 15. Jahrhundert.
  • Nr. 2. In Leinenfäden gestrickt, mit Knötchen besetzt. 16. Jahrhundert.
  • Nr. 3. Roter Taft mit Goldstickerei (Wappen mit aufrechten Löwen in Vierpass, rings herum stilisierte Tierfiguren); geknüpfte Goldquasten mit roten Seidenfransen. 16. Jahrhundert. Spanisch.
  • Nr. 4. Roter gefältelter Samt, an den Bügen mit Goldborten benäht; rote Seidenschnüre mit Goldquasten, 16. Jahrhundert.
  • Nr. 5. In roten Hanffäden gestrickt, 16. bis 17. Jahrhundert.
  • Nr. 6. Zugtasche aus roten Samt. 16. bis 17. Jahrhundert.
  • Nr. 7. Aus schmalen roten Bändern gewebt, mit gestickten Spiralranken in aufgelegten Goldfäden, 16. Jahrhundert.
  • Nr. 8. Kuriertasche aus weissem Leder, besetzt mit ehemals vergoldeten Lederstreifen. Innen viele Fächer, aussen auf beiden Seiten vier kleine Taschen. 16. Jahrhundert.
  • Nr. 9. — 14. Gürteltaschen aus Leder, die meisten mit (grösstenteils grünen) Seidenstreifen besetzt. Nr. 11, 12 und 14 mit kleinen Seitentaschen. Namentlich Nr. 11 (mit erdbeerartigen Knöpfen, die in grüne Seidenfransen gebettet sind), als ein treffliches Beispiel der an Frauenbildnissen des 16. Jahrhunderts so häufigen herabhängenden Gürteltaschen hervorzuheben.
  • Nr. 15. Zugtasche aus Leder mit aufgemaltem Wappen, von 1586.
  • Nr. 16. Stickerei auf Stramingrund mit zwei roten Wollfarben, die Füllung jedes Viereckes in Gold und Silber. 16. Jahrhundert.?
  • Nr. 17. Roter Samt, die Montierung aus vergoldetem Kupfer. 17. Jahrhundert.
  • Nr. 18. Weisser Atlas mit Goldfäden und Flinserln, um 1700.
  • Nr. 19. Tasche aus Atlas mit aufgenähten Flinserln und Goldfäden. Am Bügel graviert: »Graf Ernst Ruidiger von Starhemberg«). Um 1700.
  • Nr. 20. Beutelchen in Puppenform aus violetter und gelber Seide mit Stickerei. 18. Jahrhundert.

Quelle: Die Costüm-Ausstellung im K. K. Österreichischen Museum, 1891. Ihre wichtigsten Stücke, ausgewählt und beschrieben von Dr. Karl Masner. Karl Masner; Julius Löwy; K.K. Österreichisches Museum für Kunst und Industrie. Wien: J. Löwy, 1894.

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