Die Birne Triumphe de Vienne. Pyrus communis.

Birne, Tafelbirne, Handbirne, Triumphe, Triumph, Vienne, Obstsorte,
Tafel 1449. Triumphe de Vienne. Pyrus communis.

Pyrus communis.

Die Birne Triumphe de Vienne.

Von Alex Mathieu. Geisenheim, Monrepos.

Modekunde, Arbeitsbuch, Bildbuch ,

Modekunde: Kleines Arbeits- und Bildbuch,

von Charlotte Lowack, Ruth Prof. Dr. Bleckwenn
Über 200 Zeichnungen. Ein Klassiker.

(Hierzu Tafel 1449.)

Diese ausgezeichnete, sehr grosse Frucht, die 1896 in der Sonderausstellung des »Praktischen Ratgebers« zu Kassel, den ersten Preis (150 Mark) davon trug, ist ein Kind Südfrankreichs. Sie wurde von Jean Colland dit Côte, Gärtner in Vienne (Département de l’Isère) in der Dauphiné erzogen und von Blanchet und Morel, Baumschulenbesitzer in Vienne und Vaise-Lyon 1874 in den Handel gebracht; den Namen erhielt sie von Morel. Sie war 1872 und 1873 in Lyon ausgestellt und preisgekrönt worden. »Vienne« ist also nicht mit Wien zu verwechseln, wie man so oft hören und in manchen Katalogen lesen kann.

Das große Buch der Volkstrachten von Albert Kretschmer ist eine Fundgrube nicht nur für Trachtengruppen und Volkskundler.
Der Band enthält Trachten aus allen deutschen Regionen, Österreich und Tirol.

Kostüm und Mode, das Bildhandbuch von John Peacock.

Von den frühen Hochkulturen bis zur Gegenwart. Mit weit über tausend farbigen Abbildungen bietet dieses Bildhandbuch einen einmaligen Überblick über die Mode des Abendlandes.


Frucht gross bis sehr gross, stumpf birnförmig, stielbauchig, z. T. mittel-bauchig, etwas beulig. Der halb offene, kleine und kurzblättrige Kelch sitzt in kleiner, flacher Vertiefung. Der Stiel ist ziemlich lang, gerade, bisweilen etwas gebogen, braun, nach der Frucht zu grünlich; sitzt in kleiner Vertiefung. Die Schale ist grünlich gelb bis lichtgelb, auf der Sonnenseite zart karminrot, durch zahlreiche Rostpunkte und Figuren sich rau anfühlend. Fleisch weisslich; unter der Schale gelblich, fein schmelzend, saftreich, angenehm süss und gewürzt, sehr wohlschmeckend.

Das Kernhaus ist klein, von Steinchen umgeben, schwärzliche, bisweilen unvollkommene Kerne enthaltend. Reifezeit hier Mitte September; in weniger günstigen Lagen Ende September bis Anfang Oktober. Der Baum wächst kräftig, pyramidal, gedeiht auf Wildling wie auf Quitte gleich gut. Blätter sehr gross, dunkelgrün, glänzend, lang gestielt, nicht flach, sondern mehr kahnförmig, gekielt; Blattstiel sehr kräftig und lang.

Der Baum eignet sich zu jeder Form. Besonders am Spalier erzeugt er mitunter riesengrosse Früchte. Als Hochstamm zu ziehen ist wegen der Grösse der Früchte nicht ratsam. Auf Quitte veredelt hat der Baum den Nachteil, dass er sich bald erschöpft. Er ist sehr fruchtbar und früh tragend.

Mehrere fünfjährige Exemplare hatten hier durchschnittlich 15 Früchte, die z. T. grösser waren als unsere Abbildung. Die Frucht ist eine Zierde jeder Tafel sowie jeder Ausstellung und vermöge ihrer Grösse und Schönheit für den Markt sehr empfehlenswert. Die französische pomologische Gesellschaft, welche sehr streng in ihren Grundsätzen ist, hat die Frucht in die beschreibende Liste oder das Verzeichnis ihrer angenommenen Früchte aufgenommen.

Quelle: Gartenflora. Deutsche Gartenbau-Gesellschaft. Erlangen: F. Enke, 1898.

illustration, biene

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