Weihnachten in Brauchtum und Überlieferung.

Oberfrankens Trachten von Birgit Jauernig (Autorin). Gebundene Ausgabe.
Oberfranken besitzt eine traditionsreiche und bunte Trachtenlandschaft, die sich im Laufe der Jahrhunderte immer wieder gewandelt und erneuert hat. Dieser Band gibt erstmals einen Überblick über diese vielfältige Trachtenwelt, deren Geschichte und Zukunft.

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von Charlotte Lowack, Ruth Prof. Dr. Bleckwenn
Über 200 Zeichnungen. Ein Klassiker.


Weihnachtsbrauch, Weihnachten, Feier, Lieder, England
Weihnachten bei den Dichtern, 1855.

Weihnachten in Brauchtum und Überlieferung.

Wie der Ursprung des Osterfestes, so ist auch der des Weihnachtsfestes auf den Sonnenkult zurückzuführen. Erst im 4. Jahrhundert erhielt es einen christlichen Anstrich, indem man den unbekannten Geburtstag Christi in die Zeit der Wintersonnenwende verlegte und dadurch in jenem Religionsstifter das Licht der Welt feierte, womit sich die heidnischen Gebräuche sehr gut verbinden liesen.
Die Saturnalien der Römer waren der Wiedergeburt der Sonne gewidmet. Zur Zeit der Republik dauerten dieselben sieben Tage und zwar vom 17.—23. Dezember; Augustus beschränkte die Festzeit auf drei Tage und Caligula auf einen Tag. Gerichte und Schulen hatten alsdann Ferien; man zündete im Saturntempel neue Lichter an, opferte Schweine, veranstaltete Lustbarkeiten, würfelte um Nüsse und Geld, gab den Kindern Honigkuchen und Puppen (Sigillaria), beschenkte seine Freunde, Dienstboten und Sklaven und bewirtete sie — war es doch ein allgemeines Freudenfest zu Ehren der unbesiegten Sonne (natalis solis invicti).

Das eintägige Hauptfest wurde im Saturntempel gefeiert und mit einem öffentlichen Mahl beschlossen. Wenn sich die Gäste trennten, riefen sie ,,Jo Saturnalia!“

Das große Buch der Volkstrachten von Albert Kretschmer ist eine Fundgrube nicht nur für Trachtengruppen und Volkskundler.
Der Band enthält Trachten aus allen deutschen Regionen, Österreich und Tirol.

Kostüm und Mode, das Bildhandbuch von John Peacock.

Von den frühen Hochkulturen bis zur Gegenwart. Mit weit über tausend farbigen Abbildungen bietet dieses Bildhandbuch einen einmaligen Überblick über die Mode des Abendlandes.


Währenddem in Deutschland Weihnachten zu einem gemütlichen Familienfest geworden ist, herrscht um diese Zeit noch wie vor alters in Italien, besonders aber im Süden desselben, lauter Jubel auf den Strassen; auf den Märkten sind die feinsten Esswaren zum Verkaufe ausgestellt und selbst in der armseligsten Hütte wird wenigstens ein Ferkel verzehrt. Letzteres, das in Deutschland, Skandinavien und England durch einen Schweinekopf substituiert wird, erinnert an den altgermanischen Juleber, das Symbol der befruchtenden Sonne.

In Oxford wird am Weihnachtstag von einem Beamten der Universität ein Schweinskopf, der mit Lorbeer geschmückt ist und der eine Zitrone im Maul hat, in die Aula getragen und den Studenten vorgesetzt. Dabei wird ein besonderes Lied gesungen.

Der Weihnachtsschmauss der Skandinavier besteht aus Julbrot, Julgrütze, Schinken, Stockfisch, Käse, Butter und dem sogenannten Julbock, einem schmackhaften Gebäck, welches die Form eines Ebers hat. So stellen auch heute noch die Bäcker von Marburg und Wetzlar an der Lahn an Weihnachten Backwerke her, welche die Form eines Hasen, eines Hirsches oder Wildschweines, also altdeutscher Opfertiere haben.

Da nach Ansicht der alten Skandinavier die Sonne in der Julzeit still stand, so mussten auch alle Geschäfte ruhen. Diese Zeit nannte man die Rauchnächte; in Hessen heissen sie heute noch die schwarzen Tage. An denselben erhält im letztgenannten Lande das Gesinde Geschenke, bestehend aus Kuchen, Brot und einem halben Schweinskopf. In Island fegt alsdann die Frau jeden Winkel des Hauses rein, damit die Elfen oder himmlischen Götter kommen und die für sie bereiteten Speisen verzehren. Den Vögeln wird in Skandinavien Hafer und Gerste ins Freie geworfen; die wilden Tiere des Feldes und Waldes kommen zu dem zahmen Vieh in den Stall und reden am Weihnachtsabend mit ihm.

In Kalabrien wird das Weihnachtsfest la festa del ceppo, das Fest des Holzblocks genannt. Letzterer besteht aus einem grossen Scheit, dessen Asche und Kohlen sorgfältig aufgehoben werden, da sie als ein zuverlässiges Mittel gegen das Einschlagen des Blitzes galten.

In England hebt man die Reste des Julblocks auf, um den des nächsten Jahres damit anzubrennen und inzwischen den Teufel fernzuhalten.
„Part must be kept wherewith to teend (anzustecken)
The Christmas log next year;
And where ‚tis safely kept, the fiend
Can do no mischief there.“

In Dalmatien heisst der Weihnachtsklotz Badnjak. Er besteht aus einem dicken Eichenstamm, der zur Zeit der Dämmerung von jungen Burschen in die Stube geschleppt wird. Jedes Familienmitglied muss zugegen sein; dasjenige, das ohne triftige Gründe wegbleibt, gilt als herzlos und gemütlos. Nachdem die Kinder den Klotz an einem Ende mit Lorbeer und Rosmarin verziert, betet die ganze Familie den Rosenkranz; dann schiebt der Vater den Badnjak mit dem ungeschmückten Ende in den Herd, bespritzt ihn mit Weihwasser, streut Weizenkörner darauf und spricht mit einem gefüllten Weinglas in der Hand ein Gebet, in dessen Amen die Anwesenden einstimmen. Darauf trinkt der Hausherr jedem zu, sein Sohn schiesst eine Flinte vor dem Fenster der Wohnung ab und währenddem darauf von allen Seiten Schüsse als Gegengrüsse fallen, lassen sich die Familienmitglieder am reich besetzten Tische nieder und essen und trinken, was ihnen schmeckt. Später wird allerlei Kurzweil getrieben.

In mehreren Gegenden Deutschlands heben die Leute einige Stücke des Julklotzes bis zum nächsten Weihnachts- oder Neujahrsfest auf und zünden dann den neuen damit an. Inzwischen schützen sie das Haus gegen mancherlei Gefahren. Legt man sie unter das Bett, so wird der Blitz nie das Haus treffen. Ein während eines Gewitters in das Feuer geworfener Christbaum soll dieselben Dienste tun, wenigstens in Hessen; dort wird auch die Asche des Julklotzes auf die Felder gestreut, um sie fruchtbar zu machen.

In Frankreich heisst der Julklotz la bûche de Nöl. Dort befeuchtet der Familienvater am Weihnachtsabend den Klotz mit Weihwasser und schiebt ihn in den Herd. Zu diesem Fest werden Freunde und Bekannte eingeladen und es werden dabei die sogenannten Noëlslieder („Noël“ ist ein Freudenruf) gesungen, wovon mehrere Sammlungenn existieren.

In der Provence heisst der Wärme spendende Julklotz calignaou (vom Lateinischen calendae); die Polen nennen ihn Kolenda *) und die Westfalen Herd- oder Christbrand.

*) In Schlesien heissen die Weihnachsgesänge Kolandelieder

Wer in Frankreich den Julklotz anzünden will, muss vorher seine Hände waschen, weil er sonst nicht brennen würde; auch darf weder eine schielende noch eine barfüssige Person zugegen sein.

Die Tanne, das Sinnbild der Treue und Hoffnung gehörte ursprünglich nicht, wie z. B. Birke, Esche, Linde, Hasel, Wachholder u. s. w. zu den heiligen Bäumen der Germanen und spielt daher auch in der Mythologie derselben keine Rolle. Die erste beglaubigte Nachricht, die wir über die Verwendung der Tanne als Weihnachtsbaum besitzen, stammt aus dem 17. Jahrhundert und ist kaum 200 Jahre alt.

Die Franzosen kennen die Tanne als Weihnachtsbaum erst seit 1840, als sich die Kaiserin Eugenie dafür begeisterte. Die Mittelklasse wollte jedoch lange nichts von diesem aus dem Elsass stammenden Brauch wissen, heute aber verbraucht allein Paris jährlich über 50.000 Weihnachtstannen (ca. i. J. 1900).

In England wurde der Weihnachtsbaum durch Prinz Albert, den verstorbenen Gemahl der Königin Viktoria, eingeführt; nach Amerika, woselbst das Weihnachtsfest bis zum ersten Drittel dieses Jahrhunderts wenig gefeiert wurde, brachten ihn die Deutschen.

Auf Island wird der Vogelbeerbaum (Eberesche, Sorbus aucuparia) am Weihnachtsabend mit brennenden Lichtern besteckt. In Kroatien und Bosnien zieht der Hausherr am Weihnachtsabend seinen besten Rock an, streift weisse Handschuhe über seine rauhen Hände und wartet mit dem Hut in der Hand bis sein Grossknecht, ebenfalls festlich gekleidet, mit einem Strohbündel ins Zimmer tritt und eine der Gelegenheit entsprechende Anrede hält. Dann wird die Stube mit Stroh bestreut und damit beginnt das eigentliche Fest.

Zu Reifnitz in der Krain wird auf Weihnachten ein Brot auf den Tisch gestellt, das die Form einer Henne mit zwölf Küchlein — die zwölf Monate — hat. Dieses bleibt bis zum Dreikönigstag liegen, erst dann wird es gegessen, „damit man schön und gross wird“. Am 28. Dezember laufen im genannten Land die Kinder mit Ruten durch die Strassen, schlagen jeden, dem sie begegnen und sprechen dabei: „Frisch und gesund, lang leben und gesund sein!“ Jener Tag heisst deshalb „der Tag der unschuldigen Kinder“.

Es hat lange gedauert, ehe sich die Amerikaner dazu bequemten, am Weihnachtsabend einen Tannenbaum mit Lichtern zu bestecken. In New York werden jetzt zur betreffenden Zeit ganze Schiffsladungen von Tannen, meist Rottannen, abgeladen und verkauft, denn Weihnachten ist nachgerade ein amerikanisches Nationalfest geworden. Nur die in New York lebenden Franzosen wollen von diesem Zimmerschmuck nichts wissen, doch feiern sie die Geburt Christi durch allerlei Lustbarkeiten. Kein von einem Polen oder einem Deutschen bewohntes Haus ist ohne Weihnachtsbaum.

In Virginia und Nord-Carolina, wo man auch noch vielfach den Julklotz anzündet, wird auf Neujahr der Mistelzweig, in England häufig kissing bush genannt, an die Stubendecke gehängt und das Mädchen, das „zufällig“ unter denselben tritt und von einem anwesenden Manne geküsst wird, steht innerhalb eines Jahres als Braut am Altar.

Die Tyroler nennen die Mistel „Hexebese“, da sie gegen Hexen und Kobolde schützen soll. Die Holsteiner, die ihr den Namen „Gespensterrute“ beigelegt, tragen sie als Amulet gegen die Wirkung böser Geister. Die Druiden nannten sie, wie Plinius berichtet, omnia sanitatem, was eine lateinische Übersetzung des keltischen nil loc ist. Wer sie, nachdem sie unter bestimmten Feierlichkeiten durch einen weissgekleideten Priester mit goldener Sichel von einer Eiche abgeschnitten worden war, berührte, lebte ein Jahr lang zufrieden und glücklich. Die Mistel schützte gegen Gift und verhalf unfruchtbaren Frauen zu reichem Kindersegen. Mit anderen Ingredienzen vermischt heilte sie Geschwüre und den Kropf, ebenso auch die Klauenseuche der Tiere. Schon den Phrygiern war sie als Zauberpflanze bekannt.

In Schweden trägt jener, der mit der Fallsucht behaftet ist, ein Messer in der Tasche, dessen Stil aus einer von einem Eichbaum geschnittenen Mistel gemacht ist. Dem, der sich dort eine Mistel um den Hals hängt, können die Hexen nichts anhaben. Auch ein aus einer Mistel verfertigter Fingerring gilt dort als Amulet.

In Frankreich begrüssen sich die Leute auf Neujahr mit einem Mistelzweig in der Hand; auch laufen dort die Kinder von Haus zu Haus und rufen: ,„Au gui l’an neuf!“ (Der Mistel sei das neue Jahr geweiht).

Die in New York zur Verwendung kommenden Mistelzweige sind alle aus Frankreich, hauptsächlich aus der Provence, Bretagne und Normandie importiert und, da so viele dieser zarten Pflänzchen auf der Ozeanreise verwelken, gewöhnlich sehr teuer. Die amerikanische Mistel (phoradendron), die von der atlantischen Küste bis zum stillen Ozean wächst, wird als einheimisches Produkt wenig geschätzt; wer in New York auf der Höhe der Zeit stehen will, muss sich diese Pflanze aus Frankreich verschreiben. In der Neuzeit behilft man sich in Amerika wie auch in England mit der Stechpalme (holly), deren Zweige und Blätter auf Weihnachten und Neujahr im Knopfloch getragen werden.

In der alten Sprache Irlands heisst die Stechpalme cuilliom, cullion oder noch kürzer cullen; weil diese Pflanze dort häufig vorkommt, sind auch viele irländische Dörfer und Städtchen darnach benannt. Der Sage nach sollen die Zweige, die Christo beim Einzug in Jerusalem gestreut wurden, von der Stechpalme gestammt haben; dieselben wurden plötzlich dürr, sobald das Volk „Kreuzigtet ihn!“ schrie. Wahrscheinlich hängt diese Sage mit dem in den Alpen üblichen Brauch zusammen, die Stechpalme bei der kirchlichen Feier am Palmsonntag anstatt der fehlenden echten Palmzweige zu verwenden, wie dies anderwärts, so am Rhein, mit dem Buchsbaum geschieht, der hier im Volke gleichfalls „Palm“ heisst.

(An der Stelle sei auf "rowohlts enzyklopädie: Die Weiße Göttin. Sprache des Mythos", von Robert Ranke Grafes verwiesen in dem er kenntnisreich die alten Mythen rund um das keltische Baumalphabet entschlüsselt, bei der die Stechpalme einen herausragende Bedeutung einnimmt. 

Der Name Hülse ist meist in Mecklenburg in Gebrauch und hat sich auch auf Familiennamen (Hülsmann, Hülskamp, Hülswitt) sowie auf Ortsbenennungen übertragen, wie z. B. Hülsebeck, ein Ort, in dessen Nähe der Strauch vielfach vorkommt. Bekannt ist ferner der Ausdruck: „böse Hülse“ für ein „widerborstiges“ Frauenzimmer:
„Ilse Bilse, Niemand will se,
Die böse Hülse!“

In England wie auch in Amerika schmückt man auf Weihnachten die Zimmertüren mit den roten Beeren der Stechpalme. Im erstgenannten Land werden die unartigen Kinder mit Ruten aus dem erwähnten Strauch bestraft.
„Birch and green holly, boys,
Birch and green holly;
If you get beaten, boys,
‚T will be your own folly.“

In vielen Gegenden Deutschlands werden die Bäume auf Weihnachten geschüttelt und geschlagen, um sie fruchtbar zu machen; stürmt es jedoch, so ist dies nicht nötig. Dies geschieht auch in Holland.

In einigen Dörfern von Devonshire herrschte früher folgender Gebrauch: Der Farmer ging mit seinen Freunden, die sich vorher an warmen Kuchen und Apfelwein gütlich getan, auf das Feld, legte einen Kuchen auf seinen besten Apfelbaum und begoss denselben mit Apfelwein. Dann schossen die Männer Pistolen und Gewehre ab und die Frauen jubelten und sangen:
„Bear blue, apples and pears enow,
Barnfuls, bagfuls, sackfuls,
Hurrah! Hurrah! Hurrah!“

Im Dorf Chailey in Sussex nannten sie dies „wassailing of the apple trees“ und sangen dabei:
„Stand fast root, bear well top,
Pray the God send us a good howling crop.
Every twig, apples big;
Every bough, apples enow.
Hats füll, Caps full;
Full quarters, sacks full.“

Indische Priester berührten die auf dem Feld weidenden Tiere, damit sie sich vermehrten und von Krankheit verschont blieben. Im alten Rom schlug man die Schwelle der Kinderstube dreimal mit einer Rute, um die Geister der Krankheit, besonders die der Schwindsucht fernzuhalten, Mannhardt nennt diesen Brauch „Schlagen mit der Lebensrute“; die Bayern haben dafür die Bezeichnungen Pfeffern, Fitzeln, Kindeln und Dengeln.

In Bayreuth, wo die Mädchen auf Weihnachten und die Knaben auf Neujahr „fitzeln“, singen erstere:
„Fitzel, fitzel, Krone,
Fitzle nicht um Bohne,
Fitzle nur aus Gefälligkeit,
Dir und mir zur Gesundheit.“

In Nürnberg und Ansbach fand früher das „Pfeffern“ in der Nacht vom ersten bis zum zweiten Weihnachtsfeiertag statt. Der Bursche eilte alsdann mit einem Rosmarinstengel, der mit weicher Seide umwickelt war, vor das Fenster seiner Geliebten, streichelte ihr mit dieser zarten Rute Hand, Arm und Hals und sprach dabei: „Pfefferlein g’schmalzn und g’salzn schmeckt gut.“ Darauf wurde er bewirtet. Das Mädchen, das dort nicht auf Weihnachten gepfeffert wurde, fühlte sich vernachlässigt.

In Teplitz und Umgebung erhalten die Kinder auf Weihnachten Schläge mit der Hand oder Rute, damit sie wachsen und gesund bleiben. Sobald die zwölfte Stunde in der Neujahrsnacht schlug, stand der Pfälzer Bauer auf, führte sein Vieh an die Tränke und „blutete“ es, d. h. er stach einem Pferde oder Kuh in die Nase, so dass sie blutete. Dies sollte das Vieh gesund erhalten. In der Pfalz wird das dem Vieh auf Weihnachten gestreute Stroh dazu verwendet, um es in die Ställe der Hühner zu werfen, damit diese ihre Eier nicht in fremde Nester legen.

Da in der genannten Zeit die germanischen Götter ihren Umzug über die Erde hielten und überhaupt der Himmel erschlossen war, so glaubten die Menschen ein Recht zu haben, eine Frage an das Schicksal zu richten, um herauszufinden, was ihnen das neue Jahr bringe.

Wirft in Sachsen ein Mädchen einen Stock auf einen Baum und derselbe bleibt beim ersten Wurf in den Ästen hängen, so verheiratet sie sich innerhalb eines Jahres; so viel mal er jedoch wieder herunterfällt, so viele Jahre muss sie auf ihre Vermählung warten. Wer dort seinen Schatten beim Anzünden des Christbaums an der Wand erblickt, stirbt innerhalb eines Jahres. Geschieht dies am Neujahrstag, so hat es dieselben Folgen. Ferner glauben die sächsischen Diebe, dass sie, wenn sie in der Christnacht etwas stehlen, ohne dabei erwischt zu werden, das kommende Jahr in ihrem Geschäft Erfolg haben. Deshalb verwahrt man alsdann Haus und Hof. (Beiblatt zur Magdeburger Zeitung vom 6. Januar 1890.)

Siehe auch:  Über Masken und Maskenbräuche im Lötschental, Oberwallis.

Wer in mehreren Gegenden Deutschlands und Österreichs am Christabend den Teufel zitiert, kann sicher sein, dass ihm dieser alle Wünsche erfüllt. Freikugeln, die in jener Nacht, ohne dass ein Wort dabei gesprochen wird, auf einem Kreuzweg gegossen werden, verfehlen niemals ihr Ziel. Aus dem Brodeln heissen Wassers hört alsdann das Mädchen den Namen ihres Zukünftigen heraus.

In England schälen nach Hailiwell die Mädchen an Weihnachten eine „Sankt Thomas-Zwiebel“ (Thomastag 21.12.), wickeln sie in ein reines Tischtuch, legen dies beim Schlafengehen unter das Kopfkissen und sprechen dabei:
„Good St. Thomas, do me right,
And see my true love come to-night,
That I may see him in the face,
And him in my kind arms embrace.“

„Guter St. Thomas, tu mir recht,
Und lass meine wahre Liebe heute Nacht kommen,
Damit ich ihm ins Gesicht sehen kann,
Und ihn in meine gütigen Arme schließe.“

In Krain klettert die heiratslustige Jungfrau um 12 Uhr in der Christnacht auf einen Hollunderbaum und schüttelt denselben; fällt alsdann etwas anderes als Schnee herab, so ist dies ein gutes Zeichen. In Ungarn legen die Mädchen Zettel, auf die sie die Namen bevorzugter Männer geschrieben, in Klösse und kochen diese; derjenige Kloss welcher zuerst beim Messläuten aufbrodelt, enthält den Namen des ihr vom Schicksal Bescherten. Oft waschen sie sich auch in der Christnacht vor dem Schlafengehen das Gesicht und bedecken es mit einem weissen Tuch; derjenige, der ihnen dann im Traum erscheint und ihr Gesicht abtrocknet, ist der ihr bestimmte Mann. Ehe die Ungarn zum Weihnachtsgottesdienst eilen, stellen sie mit Namen versehene Stäbchen an eine Mauer im Hofraum, und das Stäbchen, das bei ihrer Rückkehr umgefallen ist, zeigt den Mann an, der zuerst stirbt. Wer in Ungarn mit Geschwüren behaftet ist, kocht auf Weihnachten Hirse oder Bohnen und wirft sie auf die Strasse; der, welcher im Dunkel darauf tritt, nimmt die Krankheit in sich auf.

In einigen Dörfern Österreichs schlafen die Leute in der Christnacht nicht auf Federn, sondern auf Stroh, damit sie keine Zahnschmerzen bekommen. Soll dieses Mittel sicher wirken, so muss das Stroh gestohlen sein.

Eines der originellsten Mittel, Geld zu gewinnen, ist das Nummernmahlen, indem man Lottonunmmern in eine Mahlmühle schüttet. In Krain und in der Steiermark, insbesondere im Bachergebirge, befindet sich bei Bauerhöfen, die im Gebirge weitab liegen, mitunter eine kleine Mühle zum Hausgebrauch. Wenn nun sämtliche Hausgenossen zwischen 11 und 12 Uhr nachts zur Christmesse auswärts sind, so betreiben die beiden als Wache zurückgebliebenen Burschen das zweifelhafte Geschäft des Nummermahlens, welches zur Hebung der Staatsfinanzen immerhin etwas beiträgt, da nach Weihnachten die zuerst in den Beutel fallenden Nummern fleissig gesetzt werden.

Die Armenierin steht am Weihnachtstag vor Sonnenaufgang auf, bäckt einen schön aussehenden und gut schmeckenden Kuchen und legt ihn auf das Dach. Nun wartet sie, bis ihn ein Raubvogel fort trägt und beobachtet dessen Flug. Dasjenige Haus, auf dessen Dach er sich zuerst niederlässt, wird sie nach sechs Monaten als junge Gattin bewohnen.

Wenn am Rhein in der Christnacht der Wein im Fass rumort, so giebt es ein gesegnetes Weinjahr.

Betreffs des Weihnachtswetters und dessen Folgen sagt man in Amerika:
„White christmas, a good harvest,
Green christmas, a full graveyard.“

(„Weiße Weihnacht, eine gute Ernte,
Grüne Weihnacht, ein voller Friedhof.“)

Wenn der Dezember mit Schnee und Eis seine Schuldigkeit tut, dann schafft er auch einen Frühling, der des deutschen Landmanns Herz erfreut. In diesem Sinne sagt ein Sprichwort in der Schweiz einfach: „Wie der Dezember, so der Frühling“ Ganz entsprechend lautet im Fränkischen:
„Dezember kalt mit Schnee,
Gibt Korn auf jeder Höh‘ — „

und in anderen Gegenden:
„Auf kalten Dezember mit wackerem Schnee
Folgt fruchtbares Jahr mit reichem Klee.“

Wiederum erinnert an den Segen, der von der Christnacht ausgeht, das Sprüchlein:
„Wenn die Christnacht hell und klar,
Folgt ein gar gesegnet Jahr“,

das in Oberösterreich oft gehört wird.

In Krain erheben sich in der Christnacht versunkene Städte und Burgen aus der Erde. Sonntagskinder sehen alsdann den Himmel offen.

Bei Raleigh in Nottinghamshire befindet sich ein Tal, welches durch ein Erdbeben, das vor mehreren Jahrhunderten ein dort stehendes Dorf nebst Kirche verschlang, entstanden sein soll. Dort versammeln sich am Weihnachtsmorgen die Bewohner der Umgegebung, um dem Ton der unterirdischen Glocke zu lauschen.

In den sogenannten zwölf Nächten begeben sich viele Christen in die größtmögliche Ruhe. Es wird nicht gewaschen, gebacken, ausgefahren und auch keine Tür zugeschlagen. Der Tisch bleibt an seinem alten Platze stehen und wird mit allerlei Speisen für die in der Nacht umziehenden Geister bedeckt. Wenn Odins Gemahlin Frigga *), welche die Kunst des Spinnens erfunden und die Frauen damit vertraut gemacht hat, bei ihrem Weihnachtsbesuch fest stellt, dass nicht aller Flachs gesponnen ist oder dass Unordnung und Nachlässigkeit im Hause herrscht, so lässt sie mit ihrer Strafe nicht lange auf sich warten; andernfalls aber belohnt sie auch und bringt besonders den Kindern wertvolle Geschenke. Als Christkindlein reitet sie in Westfalen und in der Rheinprovinz auf einem Schimmel von Haus zu Haus und liefert ihre Gaben ab.

*) In Thüringen Holle oder Holda, in Franken und Süddeutschland Berchta genannt.

Siehe auch: Handwörterbuch des deutschen Aberglaubens. 10 Bände Taschenbuch – 1. Januar 2008 von Hanns Bächtold-Stäubli (Herausgeber), Eduard Hoffmann-Krayer (Mitarbeiter). Das umfangreichste und als einziges abgeschlossene Nachschlagewerk der deutschsprachigen Volkskunde bietet bis heute eine Fundgrube für alle, die sich mit Fragen populärer Magie, religionshistorischen Problemen oder der Erforschung von Brauchtum befassen. (Klappentext).

Wenn in Kärnten Frau Holle vor dem Dreikönigstag über ein Flachsfeld fährt, so trägt dieses reichlich. Dort gehen oder fahren am angeführten Tag die Bauern in die Kirche eines anderen Dorfes; je weiter dieses nun von ihrem eigenen entfernt, desto grösser wird der Flachs oder „der Haar“ *), wie sie ihn in ihrem Dialekt nennen. Nach Fr. Franziszi („Kärtner Alpenfahrten“, Wien 1892) ist dieser Brauch beinahe in Vergessenheit geraten und nur noch tief in Pelze gehüllte Frauen fahren am Dreikönigstag in eine benachbarte Kirche, „damit ihr Haar länger werde“. Dieser Sitte wird auch in folgendem Vierzeiler gedacht:
„Nachstens beim Haarlangfahrn
Hab i mein Weib verlorn;
Den soll der Tunder holn,
Der mars hat gstoln.“

*) In Gutenberg bei Halle wird Frau Holle „Frau Harra“ genannt.

Eine sinnige Sage wurde dem Forscher Sommer in Diemitz bei Halle mitgeteilt: In den Zwölften hört man bei Nacht oft ein wunderbares Rauschen in der Luft. Dann freuen sich die Landleute; denn sie wissen, dass ein fruchtbares Jahr folgt, und dass noch ausserdem manchen von ihnen ein unverhofftes Glück begegnen wird. Dann fliegt nämlich eine Frau, die nur in den Zwölften auf der Erde erscheint, in Gestalt einer Taube durch die Luft. Die Taube ist nicht grösser als gewöhnliche Tauben; doch wenn sie die kleinen Flügel schlägt, saust die Luft weit hinter ihr her, dass man es wohl eine Viertelmeile weit hört.

An ihren Füssen schleppt die Taube ein kleines, niedliches Stühlchen, aus feinem Rohrschilf geflochten, und wenn sie müde wird, stellt sie das Stühlchen auf den Boden, setzt sich darauf und ruht aus; die Erde oder was zur Erde gehört, berührt sie nie. Wo sie sich nun so niedergelassen hat, da grünt und blüht es im folgenden Sommer am schönsten, überall aber, wo sie vorüberzieht, werden die Felder fruchtbar und die Menschen mit vielfachem Glück gesegnet. Am Morgen des Dreikönigstages wird die Taube wieder zur Frau doch verschwindet diese alsbald und wird das ganze Jahr nicht gesehen. Wo sie sich das Jahr über aufhält und wer sie ist, weiss niemand. Mit der Taube oder der Frau, in welche sich die Taube verwandelt, ist natürlich niemand anders als Frau Holle gemeint.

Um in Franken die bösen Geister, die dort in den zwölf Nächten ihr Unwesen treiben, fernzuhalten, braucht man bloss drei Kreuze oder einen Drudenfuss auf seine Hausschwelle zu zeichnen. Die Ställe werden gewöhnlich ausgeräuchert. Derjenige, welcher dem Gespräch des Viehs in der Christnacht lauscht, wird vom Unglück heimgesucht.

Zu Guben in der Niederlausitz lässt sich am Abend vor Weihnachten ein kopfloser, auf einem Pferde sitzender Mann sehen; wer ihm begegnet, wird so lange mit Ohrfeigen traktiert, bis er sich in ein Haus geflüchtet hat.

Wotan, der in den zwölf Nächten als wilder Jäger durch die Luft fährt, zeigt sich zuweilen den Kindern in Gestalt des freigebigen Knecht Ruprecht. *) Die Pommern nennen ihn Julklapp, die Rheinländer Sankt Niklas, die Bewohner der Rhöngegend Klas, die Franken Hätschekäs, die Amerikaner Santa Claus und die Deutsch-Pennsylvanier Pelznickel. Trotzdem er ausser Geschenken auch noch eine Rute für böse Kinder mitbringt und dieselbe zuweilen auf ihren Rücken tanzen lässt, so fürchten sie sich doch nicht vor ihm und verhöhnen ihn sogar, wie im Vogtland, durch Spottverse.

*) Altdeutsch hruodperaht, der Ruhmglänzende.

„Grishdawgs“, schreibt A. Horne in seinem ,„Pennsylvania German Manual“ (Kutztown, Pa. 1875), „b’shenkt m’r als sei freind. De kin’r krige als Grishtkindlen. Owets gat als’s Grishkindli rum on de heiser un dalt g’shenke aus. De kin’r fran sich druff. Olsemol kumt d’r Belsnick’l un mocht de kin’r bang. Er shmeisst keshte (Kastanien) rum un wan de kin’r shpringe for se ufzulese, hokt ‚r se mit ‚r wib“ (Rute). Der Deutsch-Pennsylvanier H. Harbaugh giebt folgende Beschreibung des Pelznickels: (Harbaugh’s Harfe. Philadelphia 1870.)
O kennsht du den wieshte, den gashtige Mann?
Hu! — derf m’r den Kerl e Mensh heesse?
Ja, dafs er en Mensh is, mag glaawe wer kann,
Er gukt m’r zu viel wie der Beese!

Seh jusht ‚mol sei Aage, sei Naas — alle Welt! —
Er dhut’s Maul uf un zu wie die Sheere;
’n Shwanz wie’n Ochs, ja, des hot er, gelt?
Un en höriger Belz wie die Bäre.

Kummt der in dei Haus, dann gebt’s Lärme genunk.
Er sucht die nixnutzige Kinder!
Un find ‚r eens, geht er uf eemol zum Punkt,
Un dengelt gar bumm’rish die Sinder.

Er shtellt sich do hi‘ mit d’r forchtbare Rudh,
Un brummelt sei‘ drohende Rede;
Do werre die Kinner uf eemol arch gut
Un fange recht heftig a‘ bete.

War eens, wie’s manchmal der Fall is, recht knitz; 1)
Wollt d‘ klee Fitz der Mutter vershpettle:
Ich wett, es lacht net for d’r Belsnickelfitz —
Es dhut um gut Wetter geshwind bettle.

Nau schittelt d’r Belsnickel grausam sei‘ Sack,
Raus falle die Kuche und Keshte;
Wer gut is, kann lese — wer shlecht is, den — whack!
Den schmiert ‚r mit Fitzeel-
2) zum Beshte.

Vum Belsnickel hab ich au ebbes gelernt,
Das wer‘ ich, ah, nie net vergesse:
Nooch dem dass mer se’t,
3) werd eem ah in der Ärnt,
Die Frucht von seim Werk ausgemesse.

1) Schalkhaft.
2) Rutenöl.
3) Sät.

In Westfalen geben sich die Kinder die grösste Mühe, vor Ankunft des heiligen Nikolaus wenigstens das Vaterunser auswendig zu lernen, um ihn damit zu begrüssen und sich Schläge zu ersparen.1) Zuweilen memorieren sie auch den folgenden Spruch:
„Sünte Klocs de hilge Mann
Mackt sin Pard de Sporen an,
Ritt dermet noh Amsterdam,
Von Amsterdam noh Spanien,
Holt Appels von Oranien,
Gift allen ard’gen Kindern wat.
De leigen krigen , Klipp, klapp!'“

Aufgeklärte Kinder, welche jenen Heiligen kennen und nicht zu ihm beten wollen, sprechen:
„Vater unser der du bist
Von hier bis an de Kist,
Von don bes an dat Brautschap
Sünte Kloes mag auch wat!“

Unartige verhöhnen ihn sogar und sprechen:
„Sünte Kloes de bunte Boes
Sat ächtern Ofen un stunk es ’n Oes.“

Im Rhönerland kommt der Klaas vor Weihnachten in die Häuser und spricht: 2)
„Guten Abend, Glück ins Haus!
Wie sieht’s mit euren Kindern aus?
Ich hab gehört, sie wär’n nicht fromm gewesen.
Ich will ihnen nun das Kapitel lesen.“

1) Weingartner, Das Kind und seine Poesie in plattdeutscher Mundart. Münster 1880.
2)) L. Höhl, Rhönspiegel. 2. Aufl. Würzburg 1892.

Auf Neufundland werden zur Weihnachtszeit die Häuser gründlich gereinigt, getüncht und tapeziert; auch schafft sich dort jeder, dem es die Mittel erlauben, alsdann einen neuen Anzug an. Der erste Christtag wird durch Maskeraden und allerlei Kurzweil gefeiert und zwar häufig in solcher störenden Weise, dass die Polizei einschreiten muss.

In Russland ziehen die Kinder auf Weihnachten als Tiere vermummt von Haus zu Haus, singen und lärmen mit allerlei unmusikalischen Instrumenten und erwarten dafür Geschenke. Zuweilen tragen sie auch ein Puppentheater mit sich herum und führen vor den Häusern religiöse Stücke auf, wofür sie dann bewirtet werden.

In Kärnten schlagen sich die erwachsenen Mädchen und Knaben auf Weihnachten mit Ruten oder Fichtenästchen und sprechen dabei:
„Frisch und gesund, freudenreich.
Lang leben und gesund bleiben!“

Dieser Brauch heisst „Plisen“ 1) und das dafür erhaltene Geschenk „Pliserlohn“.

In Franken wird der dritte oder vierte Donnerstag vor Weihnachten Anklöpflerstag genannt und dürfen alsdann Kinder und Bettler Geschenke einsammeln. 2) Dort schlagen sich auch die Leute mit Tannenzweigen, um sich darauf aufmerksam zu machen, dass Wotan und Frigga bald von Stall zu Stall, von Wohnung zu Wohnung gehen, um Alles zu besehen und die Fleissigen zu beschenken. Dort kann man auch in den zwölf Nächten, also vom 25. Dezember bis zum 6. Januar, mit den Göttern verkehren und seine Zukunft erfahren.
„Ik bin en klaner Kenig,
Jebn Se mik nich so wenig.
Lassen Se mik nich so lange stehn,
Ik will heite noch weiter gehn“,
singen die Kinder zu Schierstadt bei Aschersleben am Abend vor Weihnachten und erhalten dafür Äpfel, Nüsse und Honigkuchen. 3)

1) Von blisn = Fichtennadeln.
2) H. Halm, Vom Unterland. 2. Aufl. Schw. Hall o. J.
3) Fr. Drosihn, Deutsche Kinderreime. Leipzig 1897.

Schiffer und Fischer im nördlichen Deutschland ziehen auf Weihnachten mit einer grossen Stange, auf die sie ein Schifflein gesteckt, herum und singen:
„Wir wünschen dem Herrn Wirt einen goldenen Tisch,
Auf alle vier Ecken einen gebratenen Fisch,
Und in der Mitte eine Kanne Wein;
Das soll dem Herrn sein Weihnachtsabend sein.“

Auch die Bäcker- und Schlachterburschen ziehen umher, einen auf ein Brett gespannten Marder oder Iltis tragend, und singen dabei:
„Hahn, Appel, Hahn!
Das Weihnachten geht an,
Der Kuchen will nicht ritschen.
Gebt mir euren Speck,
Ich stell die Leiter an die Wand,
Und schneid mir ein Stück Speck drei Ellen lang.
Von den langen,
Die kleinen lass ich hangen.
Ei, Mütterchen, ei!
Gebt mir zweier oder wohl drei,
Dass mein Körbchen voll sei!
Eier raus!
Oder schick den Fuchs ins Hinkelhaus.“

Dafür erwarten sie von den Hausbewohnern Schinken, Eier, Kuchen und Schnaps, welche Dinge später gemeinschaftlich verzehrt werden. Das Einsammeln nennen sie „Hänseln“ oder „Zampern“. In den Dörfern an der Oder verkleiden sich die jungen Burschen als Bären, marschieren unter Leitung eines Bärenführers von Haus zu Haus und lassen sich beschenken. Manchmal hüllen sich auch die jungen Leute in Ochsenhäute.

Siehe auch:  Geschichte der Waffen. Trutzwaffen. Hiebwaffen. Das Schwert.

Eine merkwürdige, wohl nicht allgemein bekannte Sitte, deren Ursprung auf eine in früheren Jahrhunderten in der Kirche übliche Veranstaltung zurückzuführen ist, findet man um die Weihnachtszeit in den verschiedenen Klöstern und Schwesterhospitälern Westfalens, die Sitte des Christkindlein wiegens. In der Adventszeit wird dort eine kleine Wiege mit einer Wachspuppe, dem Christkindlein, aufgestellt. Die Kinder der Umgebung erscheinen dann, um unter Aufsicht der Nonnen die Wiege durch Ziehen an seidenen Bändern in Bewegung zu setzen. Dabei bringen sie zugleich ein kleines Opfer dar, meist eine kleine Geldspende, die von den Nonnen in der Weihnachtszeit zu wohltätigen Zwecken verwendet wird.

Im 13. und 14. Jahrhundert wurden in den Kirchen Englands Armenbüchsen aufgestellt, die mit den Namen bestimmter Schifte versehen waren. Diese Büchsen wurden am ersten Weihnachtstage geöffnet und der Inhalt der Bemannung jener Fahrzeuge überwiesen.

Auf der deutschen Sprachinsel Gottschee (heute: Slowenien, Unterkrain, Stadt Gottschee, Göttscheab, slowenisch KoÄevje) wird am Dreikönigstag, auf Weihnachten und Neujahr der Tisch mit einem weissen Tuch bedeckt und dann mehrere feine Weissbrote darauf gelegt. Das grösste derselben, das aus allerlei Teig zusammengebacken ist und auf dem sich Figuren von Tauben, Hühnern u. s. w. befinden, führt den Namen Schiplink. Dasselbe wird gewöhnlich am Dreikönigstag zerschnitten und unter die Hausbewohner verteilt; einige Stücke werden auch in das für das Vieh bestimmte Futter gemischt, um dieses gegen Hexerei zu schützen. Wer dort in der Christnacht um 12 Uhr ein Feuer im Feld brennen sieht, ist sicher, dass ein Schatz darunter verborgen liegt. Um ihn zu heben, braucht er bloss einen Kreis herum zu ziehen, den Rosenkranz hineinzuwerfen und die ganze Stelle mit Weihwasser zu bespritzen.

In Frankreich hat das Christfest einen stark katholischen Anstrich. In vielen Dörfern und Städten wird eine Mitternachtsmesse (la messe minuit) gelesen, zu der, weil dabei viel Scherz getrieben wird, das schaulustige Publikum zahlreich herbeiströmt.

Der sogenannte „Lord of Misrule“ bildete in England bei den Weihnachtsfeierlichkeiten lange Zeit eine stehende Figur. Dieser öffentliche gewählte Narrenkönig, der in den zwölf Nächten Dörfer und Paläste beherrschte, trat gewöhnlich sein Amt durch eine Proklamation an, in der er allgemeine Freiheit und Gleichheit predigte und seine Anhänger ernstlich ersuchte, sich aller vernünftigen Taten zu enthalten und sich wie fromme Kinder zu gebärden. Der Monarch zog mit einer Schar Vermummter von Haus zu Haus, liess singen und tanzen und mitunter auch eine dramatische Bearbeitung der Sage vom heiligen Georg und dem Drachen aufführen. Dann trat er vor und sprach:
„Ladies and gentlemen,
Our story is ended,
Our money box is recommended;
Five or six Shillings will not do us harm,
Silver, or copper, or gold if you can“.

(„Meine Damen und Herren,
Unsere Geschichte ist zu Ende,
Unsere Spardose wird empfohlen;
Fünf oder sechs Schillinge werden uns nicht schaden,
Silber, Kupfer oder Gold, wenn ihr könnt“.)

Um diese Zeit herrschte in allen Hütten und Palästen Englands die ausgedehnteste Gastfreundschaft.

„At Christmas play and make good cheer, For Christmas comes but once a year“, heisst es in Tussers „The farmer’s daily diet“ (1573). („Spielt zu Weihnachten und macht gute Laune, denn Weihnachten kommt nur einmal im Jahr“, „Die tägliche Ernährung des Landwirts“)

Die in England besonders beliebten und meist zur Weihnachtszeit aufgeführten Pantomimen sollen folgenden Ursprung haben: Da die Geistlichen um die betreffende Zeit sahen, dass die Leute den Kirchen fern blieben, sich aber fleißig an öffentlichen Umzügen beteiligten und das Theater besuchten, so sorgten sie dafür, dass ein Gesetz erlassen wurde, welches die Aufführung jedes gesprochenen (spoken) Dramas in den Weihnachtstagen verbot. Da kamen dann erfinderische Köpfe auf die Idee, die Handlung des Schauspiels pantomimisch auszudrücken und alles Reden wegzulassen.

An Weihnachtsspässen hat es überhaupt in England niemals gefehlt. Dort wurde auch früher auf Weihnachten ein starkes Getränk gebraut und jedem Besucher mit den Worten „wes hal“ *) (zur Gesundheit) gereicht. Dieser Brauch wird auf Rowena, die Tochter des Sachsenfürsten Hengist (legendäre Gestalt des 5. Jahrhunderts n. Chr.), zurückgeführt. Der Historiker Richard Verstegan (1605) schreibt: „Hengist lud einst König Vostiger in sein neuerbautes Schloss zum Abendessen ein und ersuchte seine Tochter, dem König nach dem Mahle einen mit Wein gefüllten Goldbecher zu kredenzen. Als sie dies tat, sprach sie: „Wes hal, hlaford cyning!“ (Zur Gesundheit, Herr König!)

*) Daraus ist die spätere Bezeichnung Wassail für Trinkgelage entstanden.

Dem König gefiel die junge Dame so sehr, dass er sie zur Ehe begehrte. Hengist hatte nichts dagegen einzuwenden, besonders da Vostiger versprach, ihm die Grafschaft Kent zu schenken und sich von seiner bisherigen Gattin scheiden zu lassen“.

Dieser Vorfall ist mehrmals poetisch verherrlicht worden so finden wir z. B. im „Antiquarian Repertory“ (1808) folgende Zeilen:
„Health my lord King, the sweet Rowena said;
„Health“ cry’d the chieftain to the Saxon maid;
Then gaily rose, and ‚midst the concourse wide,
Kiss’d her hale lips and placed her by his side;
At the soft scene such gentle thoughts abound
That health and kisses ‚mongst the guests went round;
From this the social custom took its rise
We still retain and must forever prize“.

(„Gesundheit, mein Herr König“, sagte die süße Rowena;
„Gesundheit“ rief der Häuptling der sächsischen Magd zu;
Dann erhob er sich fröhlich, und inmitten der Menge,
und küsste ihre gesunden Lippen und stellte sie an seine Seite;
Bei der sanften Szene sind so sanfte Gedanken
Dass Gesundheit und Küsse unter den Gästen die Runde machten;
Daraus entstand der gesellschaftliche Brauch
Den wir noch immer bewahren und für immer schätzen müssen“.)

Zu Devonshire in England besteht der Julklotz aus einem Bündel Eschenzweige; wenn dasselbe verbrannt wird, singen die Leute:
„Ule, Ule, Ule, Ule,
Three puddings in a pule,
Crack nuts and cry Ule!“

(„Ule, Ule, Ule, Ule,
Drei Puddings in einem Pule,
Knackt Nüsse und schreit Ule!“)

Dann macht die Flasche die Runde und jeder ruft, ehe er sie an den Mund führt „Wassail!“

Der erste Weihnachtstag wird in der Rhöngegend „Haltig“ (heiliger Tag) genannt und ruhig gefeiert; am nächsten aber geht es um so lebhafter zu. Derselbe heisst im Volksmund „Höckeltragen“ (Bündel auf dem Rücken tragen), deshalb nämlich, weil alsdann die Leute ihren Patenkindern, die oft weit entfernt wohnen, Geschenke zutragen. Dies geschieht bis zum zwölften Jahr jener Kinder. Dann wird ihnen ein Weck geschenkt, in dem ein Messer gebacken ist und damit sind die zukünftigen Gaben abgeschnitten.

Den amerikanischen Soldaten und Matrosen wird auf Weihnachten die größtmöglichste Freiheit gewährt. Da legen sie z. B. einen jungen Rekruten auf eine starke Wolldecke und werfen ihn so lange in die Höhe, bis er entwischt. Je heftiger er dabei schreit und flucht, desto köstlicher amüsieren sich seine Peiniger. In früheren Jahren wurde auch zuweilen auf dem Paradeplatz ein mit Fett eingeschmiertes Schwein frei gelassen, das dann die Soldaten einfangen mussten.

Wenn der Amerikaner ein Geschenk erhält, an dem sich eine scharfe Spitze befindet, wie z. B. ein Messer oder eine Nadel, so händigt er, da es sonst die Freundschaft zerstechen würde, dem Geber einen Cent dafür aus.

„Grüne Weihnachten machen die Geldtaschen leer“ (green christmas, lean pocketbooks) sagt man in New York.

Als New York noch Neu-Amsterdam hieß und hauptsächlich von Holländern bewohnt war, wurde dort Weihnachten als religiöses Volksfest gefeiert. Das erste Emigrantenschiff, das Manhattan berührte, trug das Bild des heiligen Nikolaus und dieser wurde seitdem als Schutzheiliger der neuen Ansiedlung verehrt. Ehe die Ansiedler eigentliche Kirchen hatten, hielten sie ihren Gottesdienst in Windmühlen ab. Die Kinder, welche an Weihnachten gewöhnlich rotbäckige Puppen und Konfekt erhielten, richteten folgenden Spruch an Sankt Nikolaus:
„St. Nicholas, goed heilig man,
Treckt uw‘ besten tabbard aan
En reis daamee naar Amsterdam,
Von Amsterdam naar Spanje,
Waar appellen von Orange,
En appelen von Granaten,
Rollen door de straaten,
St. Nicholas, myn goeden vriend
Ek heb uwe altyd wel gediend
As gy my nu wat wilt geben
Zal ik uwe dienen als myn leven“
. (M. L. Booth, History of New York.

In Mexiko haben sich nicht nur spanische Weihnachtsbräuche des Mittelalters erhalten, sondern denselben sind auch noch aztekische Elemente beigesellt worden. Die lange Reihe der grossen Mittwinterfeste wird in der Hauptstadt bereits am achten Dezember, dem Gedenktag der Empfängnis eröffnet. Darauf folgt vier Tage später die Wallfahrt nach Guadalupe mit Indianertänzen, am sechszehnten die neuntägige Weihnachtsfeier mit dramatischen Hirtenspielen, am achtundzwanzigsten das Narrenfest der „unschuldigen Kinder“ und endlich der durstige Sylvester. Das neue Jahr wird, wie überall, auch dort mit einem Fest begonnen, an welches sich der Dreikönigstag (6. Januar) mit seinem neckischen Bohnenorakel und dem scherzhaften Königsmahl anschliesst, das eigentlich nur die Einleitung zum Karneval und den sogenannten Gevatterschaftsbällen ist.

Den Gipfel der Weihnachtsfeier im Familienkreise bilden die naiven dramatischen Weihnachtsspiele, „Posedas“ (Herbergen) genannt, an welche sich jedesmal das spasshafte Topfschlagen der bunten „Pinata“, sowie Tanzkränzchen (Tertulia) mit kleinen Geschenken (Collacion, ähnlich wie beim Kotillon) und endlich auch noch ein Festmahl anschliesst. Besonders lebhaft wird diese Feier in Mexiko, Puebla und in der Weihnachtsstadt Querétaro begangen. In dem letzteren Orte hat dieselbe einen öffentlichen Charakter und zieht alljährlich Tausende von Gästen aus allen Geoenden der Republik herbei.

In Mexiko, wie wohl in allen romanischen Ländern und auch vielfach im katholischen Deutschland, gruppiert sich die Weihnachtsfeier um die „Krippe“, in Spanien als „nacimiento“ (Geburt) bezeichnet. Es ist dies eine bildliche Darstellung der Krippe in der Herberge zu Bethlehem, in welcher das Christkind das Licht der Welt erblickte.

Wie sich im protestantischen Deutschland fast jede Familie einen Weihnachtsbaum schmückt, so baut man in Spanien und Mexiko einen „nacimiento“, der je nach Mitteln oder Geschmack hergestellt wird. Man kann ihn auf dem Weihnachtsmarkt fix und fertig aus Holz oder Baumrinde, Blech, Papier oder Pappe mit all den dazu gehörigen Figuren und Schmucksachen erstehen. Reiche Leute geben dafür Hunderte von Talern aus und in Puebla haben sich einige Wohlhabende kunstvolle Panoramen mit beweglichen Figuren und anderem Mechanismus herstellen lassen, die mehr als tausend Taler gekostet haben. Nicht nur jede Familie hat ihren „nacimiento“, auch in allen Kirchen wird er aufgestellt und in Querétaro findet man sogar öffentliche Krippen auf Plätzen oder in der Strasse errichtet.

Im Hause wird die Krippe gewöhnlich in der guten Stube (Sala) auf einem Tisch oder improvisierten Altar aufgebaut. In wohlhabenden Familien nimmt dieses Schaustück auf einer Plattform zuweilen die ganze Längsseite des Salons ein. Die einfachen Bildwerke stellen eine kleine Höhle, ein Portal, einen Viehstall oder ein Wirtshaus dar, mit den bekannten Figuren der heiligen Legende. Da ist der rosige Säugling mit oder ohne Heiligenschein in der Krippe, Joseph in gelbem Umschlagetuch und Maria mit blauem Mantel, Engel und Hirten kommen in allen Schattierungen vor, sogar als „Indianer“ ausstaffiert. Kuh und Esel dürfen ebensowenig fehlen, wie die Schafe auf der Weide.

Zur „Adoracion“, der Anbetung der Weisen aus dem Morgenland, gehören natürlich auch der glänzende Leitstern und die heiligten drei Könige, von welchen der eine als „Afrikaner“ oder wohl gar als „Indianer“ erscheint. Bei grösseren Darstellungen finden wir ganz Bethlehem vertreten, mit Mauern und Wällen, mittelalterlichen Ritterburgen, mohamedanischen Moscheen, phantastischen Felsenhöhlen, Wasserfällen, Bächlein und Seen von Spiegelglas und einem Überzug aus Watte als wunderbaren Schneefall. Andere sind wieder mit künstlichen oder natürlichen Blumen geschmückt. Die Figuren sind aus Pappe, Wachs, Ton oder auch aus Zucker verfertigt. Der Schautisch oder Altar wird mit Zweigen von Fichten, Zypressen, Kakteen, Zittergras, Farnkräutern und grauer Tillandsia (Bromeliaceae) verziert und mit Kerzen erleuchtet.

Diese festliche Dekoration bildet gewissermassen den Hintergrund des Schauplatzes für das dramatische Weihnachtsspiel, welches an die bescheidenen Anfänge des Dramas im Mittelalter erinnert. Diese Aufführungen werden allabendlich vom sechszehnten bis zum vierundzwanzigsten Dezember wiederholt, nicht nur in den Familien, sondern auch in einzelnen Kirchen. Es sind dies allegorische kleine Schauspiele oder vielmehr Singspiele mit stehendem Texte in volkstümlichen Weisen, welche aus Wechselstrophen von Solo- und Chorgesang nach einer einzigen Weise bestehen. Sie werden eingeleitet mit einem Umzug, bei welchem der Chor einen Choral (lateinische Litanei) anstimmt, und geschlossen mit Gebet. Am letzten, heiligen Abend kommt noch dazu das Wiegenlied und ein lustiges Nachspiel, ein versifiziertes Gespräch der Hirten, oder der drei Weisen, oder gar eine Allegorie der betrogenen Teufel. Die Libretti zu den Herberg- und Schäferspielen werden ebenfalls auf den Weihnachtsmärkten angeboten.

Die neun „Posadas“ stellen die neun Tagesreisen der heiligen Familie zur Steuereinschätzung in Bethlehem vor und führen sie uns auf der Umschau nach einer Herberge (Posada) vor, welche den Spielen den Namen gegeben hat.

Als Darsteller der Herbergspiele wirken alle Familienmitglieder und Gäste mit. Die heiligen Personen werden durch Puppen vertreten. Die Kinder des Hauses tragen gewöhnlich auf einer geputzten Bahre die Figur des Joseph und der Maria dem Zuge voraus. Zuweilen werden dieselben jedoch auch von kostümierten Kindern, auf einem zottigen Burro (Esel) reitend, dargestellt. Ein oder mehrere Solosänger singen die den Puppen und dem Haus- oder Herbergsvater zukommenden Verse, der Rest der Gesellschaft bildet den Chor.

In Ouerétaro werden während der ganzen Weihnachtszeit öffentliche Feierlichkeiten veranstaltet mit grossen Umzügen durch die Strassen, in Begleitung allegorischer Wagen, die lebende Bilder aus der biblischen Geschichte vorstellen. Dazu kommen Theateraufführungen, Volksbälle, Wettrennen, Hahnen- und Stierkämpfe und andere beliebte Unterhaltungen.

In dem Wallfahrtsorte Guadalupe bei Mexiko herrscht in dieser Zeit ein seltsames buntes Treiben. Das ganze Städtchen ist seit dem zwölften Dezember in einen grossen Jahrmarkt mit zahllosen Spielhöllen verwandelt. Von nah und fern pilgert die Bevölkerung zu den Festmessen und Spielbuden. Die Nachkommen der Azteken halten hier Picknicks ab und sammeln die essbare Erde (Jabon oder Tierrita) und das wundertätige Wasser der Brunnenkapelle. Vor der letzteren werden auch Indianertänze aufgeführt (Nach einem Artikel von E. Riedel im Sonntagsblatt der New Yorker Staatszeitung vom 23. Dezember 1894.).

Quelle:

  • Streifzüge auf dem Gebiete amerikanischer Volkskunde von Karl Knortz (1841-1918). Verlag: Leipzig, Wartigs 1902.
  • Christmas with the poets: a collection of songs, carols, and descriptive verses relating to the festival of Christmas, from the Anglo-Norman period to the present time by Henry Vizetelly (1820-1894). London : David Bogue, 86, Fleet Street 1855.
Vignette, Blumen

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